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** Hier geht’s zur Dokumentation des Tages. **

Am 15. 03.2018 begehen wir zum ersten Mal in Frankfurt den internationen Tag gegen Polizeigewalt. Am 15. März 1997 wurde der Tag erstmals von der Initiative Collectif Opposé à la Brutalité Policière (C.O.B.P.) initiiert und dem Gedenken der Betroffenen und Opfer von Polizeigewalt gewidmet.

Wir werden daher an 4 Stationen im öffentlichen Raum der Frankfurter Innenstadt Aktionen stattfinden. Lasst uns gemeinsam Performances und Installationen erleben, diskutieren und kreativ gegen rassistische Polizeiarbeit intervenieren.

Programm #15MRZ

12 – 14 Uhr: Hauptwache

Images of Resistance

Beschreibung: Mehrere Performer*innen versammeln sich an der Hauptwache und greifen
Haltungen, individuelle und kollektive Bilder von Widerstandsbewegungen
auf. Eine Performance im öffentlichen Raum, die Gesten, Posen und Bilder
des Widerstandes aufgreift.

 

14 – 16 Uhr: Willy Brandt Platz

Kein Vergessen – Erinnern und Gedenken

Auch in Deutschland können Polizeikontrollen, – einsätze und Festnahmen für die Betroffenen tödlich enden. Gemeinsam erinnern und gedenken wir der vielen, deren Namen selten genannt werden. In Wortbeiträgen unterschiedlicher Initiativen und einer Performance aller Anwesenden halten wir die Erinnerung wach. Eine Erinnerung, die nicht nur für die Communities of Color, sondern für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung ist.

16 – 18 Uhr: Niddastr. / Ottostraße

Alltäglicher Ausnahmezustand – performative Kundgebung

Beschreibung: Im Bahnhofsviertel sind Rassismus und Polizeigewalt in Form von racial profiling allgegenwärtig. Deshalb soll hier die Kreuzung Niddastr./Ottostr. als Ort struktureller, rassistischer Polizeigewalt sichtbar gemacht und Menschen der Raum gegeben werden, ihre
unterschiedlichen Erfahrungen zu teilen. Gleichzeitig soll durch
kostenloses Essen, Getränke und Musik ein Ort des solidarischen
Miteinanders geschaffen werden.

19 – 21 Uhr: KoZ, Studierendenhaus  Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main

Podiumsdiskussion

No need for Police? Perspektiven der Polizei- und Strafrechtskritik
Wäre weniger Polizei nicht vielleicht besser für alle? Gegen die Forderung nach mehr Sicherheit, gegen die Kriminalisierung bestimmter Personen und Milieus, gegen die Ausweitung polizeilicher Kontrollen diskutieren wir solidarische und bereits praktizierte Alternativen zur Polizei- und Strafpraxis.
Moderation: KNAS

 

An allen Stationen werden wir, Personen aus dem Bündnis #15MRZ ansprechbar sein, zudem wird ein Awarenessteam vor Ort sein. Wir werden versuchen den von uns allen genutzen öffentlichen Raum so sicher wie möglich zu machen.

 

Im Rahmen der Mobilisierung wird es Auftaktveranstaltungen geben bzw. Veranstaltungen auf denen der Abend angekündigt und beworben wird.

Das sind unter Anderem:

15.02.2018

Soli-Barabend im Klapperfeld mit Djs & Sneak Preview(!), Klapperfeldstr. 5 ab 21 Uhr

18.02.18

Kafä goes Art Attack- Kaffee, Chai und Kunst
Im IZ  im Gallus, Beginn 16 Uhr (Essen und Veranstaltung), Koblenzer Str. 17

Eine Veranstaltung des Kafä-Kollektivs, einer Gruppe von migrantischen Antirassit*innen und und ihren Freund*innen.

10.03.18

Vertuschen ist nicht – Polizeigewalt öffentlich machen – auf zum 15.März

Film “Tod in der Zelle”

19 Uhr Kapelle, Schloßstr. 66 Offenbach

17.03.18

Everyday I’m Hustlin’- Was tun gegen die Uniformierte Bedrohung?
Im IZ, Beginn 17 Uhr (Essen), 18 Uhr (Veranstaltung), Koblenzer Str. 17

Eine Veranstaltung des Kafä-Kollektivs, einer Gruppe von migrantischen Antirassit*innen und und ihren Freund*innen.